Was gibt’s denn da zu lachen? Die komische Kunst des Walter Moers
Was gibt’s denn da zu lachen? Die komische Kunst des Walter Moers
3. Mai bis 13. SeptemberStadtmuseum
Öffnungszeiten:Di/Mi/Fr 09:00–17:00, Do 09–20:00, Sa/So/feiertags 11:00–17:00 Uhr
Während des Salons: Do 09:00–20:00, Fr 09:00–19:00, Sa 10:00–19:00, So 10:00–17:00 Uhr
Weiteres Begleitprogramm außerhalb des Internationalen Comic-Salons unter www.stadtmuseum-erlangen.de.
6,– Euro / erm. 3,50 Euro – mit Salon-Ticket Eintritt frei!
Walter Moers zählt seit Jahrzehnten zu den originellsten und fantasievollsten Geschichtenerzählern der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Als geniales Doppeltalent – zeichnender Autor und schreibender Zeichner – erlangte er Kultstatus.
Moers’ Anfänge als Comic-Zeichner um 1990 zeigen seine schwarzhumorige, provokante Seite. Figuren wie das tabulose „Kleine Arschloch“ oder „Adolf, die Nazi-Sau“, die es mit dem Song „Ich hock’ in meinem Bonker“ sogar in die deutschen Charts schaffte, machten ihn bekannt. Mit dem flunkernden Käpt’n Blaubär, der in der „Sendung mit der Maus“ sein Seemannsgarn spinnt, begeistert er auch ein junges Publikum. Der 1999 erschienene Roman „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ markierte den Auftakt für die fantastische Zamonien-Reihe.
Mit inzwischen zwölf Romanen – darunter „Ensel und Krete“, „Die Stadt der Träumenden Bücher“ und „Der Schrecksenmeister“ – hat Walter Moers ein literarisches Universum geschaffen, in dem sich Sprachwitz und zeichnerische Fantasie auf einzigartige Weise verbinden. Als Alter Ego des Autors tritt der dichtende Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz auf. Schauplatz ist der wundersame Kontinent Zamonien, wo sich alles um Abenteuer und Heldentaten, Märchen und Fabeln dreht. In den labyrinthischen Katakomben der Stadt Buchhaim warten Abermillionen „träumende Bücher“ darauf, ans Licht geholt zu werden. Es ist die Welt der Tratschwellen und Stollentrolle, der Kratzen und Schuhus, der Buchlinge und Bücherjäger.
Die große Werkschau im Stadtmuseum ist eine Kooperation mit dem Internationalen Comic-Salon und der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen. Sie präsentiert neben Hunderten Zeichnungen, Ölgemälden, Modellen und Puppen erstmals auch Originale aus Moers‘ neuestem Bestseller „Qwert“.