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Ich fühl’s nicht

© Liv Strömquist & avant-verlag, 2020

Ich fühl’s nichtvonLiv Strömquist

Übersetzung: Katharina Erben

avant-verlag

Leseprobe

Die Genauigkeit der Wissenschaftlerin, die Schroffheit der Punk-Musikerin, die Frechheit der Stand-Up-Komikerin und die klare feministische Haltung – das macht die Comic-Essays von Liv Strömquist aus. In „Ich fühl‘s nicht“ reflektiert die Schwedin das Kreuz mit der Liebe in unserem spätkapitalistischen Zeitalter von Internet und Partnervermittlungs-Portalen und versucht nicht zuletzt, Leonardo di Caprios Vorliebe für Bikini-Models zu ergründen ... Strömquist umkreist die Liebe aus unterschiedlichen Blickwinkeln und nimmt uns mit auf einen wilden Ritt durch die Kulturgeschichte der letzten Jahrhunderte. Dabei spricht sie vieles an: Geschlechterrollen, die sich verändern; Algorithmen und Dating Apps, die den perfekten Match für uns suchen; wissenschaftliche Erklärungen der Liebe, der grassierende Narzissmus, unser Leistungsdenken und Einiges mehr, das die romantische Liebe in die Defensive drängt. „Ich fühl's nicht“ ist eine überaus reiche, in alle Richtungen suchende und forschende, höchst anregende Lektüre. Und nicht zuletzt ist „Ich fühl's nicht“ haarsträubend witzig.

Hier unser Film zum nominierten Buch